Psychotherapie FAQ

Hier folgt ein kurzer Überblick über Begriffe rund um die Psychotherapie.

Was ist Psychotherapie?

Die Psychotherapie ist ein professionelles Hilfsangebot, das sinnvoll ist, wenn jemand zeitweise oder dauerhaft unter psychischen Störungen leidet. Das Ziel der Psychotherapie ist die Heilung, oder zumindest die Linderung der Symptome. Es gibt verschiedene Psychotherapieverfahren, z. B. die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, die Psychoanalyse, die systemische Therapie, die Gesprächspsychotherapie oder das Psychodrama. Sie sind wissenschaftlich und sozialrechtlich in unterschiedlichem Maße anerkannt.

Wer bietet Psychotherapie an?

Psychiater, Psychologe, Psychotherapeut, Heilpraktiker für Psychotherapie. Eine verwirrende Vielfalt an Bezeichnungen. Hier steht, was sie bedeuten.

Psychotherapeuten sind Psychologen oder Ärzte, die nach ihrem abgeschlossenen Studium eine therapeutische Zusatzausbildung absolviert haben. Je nach Berufsgruppe nennen sie sich dann psychologische oder ärztliche Psychotherapeuten.

Kinder- und Jugendpsychotherapeuten sind Psychologen, Pädagogen oder Sozialwissenschaftler, die eine therapeutische Ausbildung mit Schwerpunkt auf dem Kinder- und Jugendalter haben. Sie dürfen Patienten bis 21 Jahren behandeln.

Heilpraktiker für Psychotherapie. Die Heilpraktiker-Erlaubnis für Psychotherapie können z. B. Psychologen erwerben, wenn sie eine therapeutische Zusatzausbildung haben und bestimmte Qualifikationen aufweisen können. Auch Personen aus anderen Berufsgruppen können die Heilpraktiker-Erlaubnis für Psychotherapie erhalten, wenn sie eine entsprechende Ausbildung und Prüfung absolvieren.

Klingt ganz schön kompliziert. Scheuen Sie sich nicht, bei Ihrem Therapeuten nachzufragen, wenn Sie unsicher sind.

Welche Angebote gibt es jenseits von Psychotherapie?

Beratung: Hier geht es um eine Problemlage ohne Krankheitswert. Das Ziel ist deshalb auch nicht die Heilung, sondern vielmehr die Lösung von Problemen (z. B. Paarkonflikte, berufliche Krisen, Erziehungsprobleme).

Begleitung: Wenn etwas Leid verursacht, aber die Situation – zumindest aktuell – nicht veränderbar ist, geht es vorrangig darum, Wege zu suchen, um das Leid zu ertragen und zu bewältigen oder es vielleicht sogar zu akzeptieren.

Coaching: Das Coaching stellt eine spezifische Art der Beratung dar, in der es vorrangig um berufliche Fragestellungen geht.

Selbsterfahrung, Selbstentdeckung: Auch ohne akuten Problemdruck kann professionelle Unterstützung aufgesucht werden, wenn man sich einem bestimmten Lebensthema bewusst zuwenden oder einfach sich selbst besser kennenlernen möchte.

...was kann ich für Sie tun?

Ich helfe Ihnen gerne. Bitte nehmen sie einfach unverbindlich Kontakt mit mir auf oder vereinbaren Sie gleich einen kurzfristigen Termin in meiner Heidelberger Psychotherapie-Praxis unter
Tel. 06221 / 89 04 204 oder
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